Mitmachen erwünscht

5. Mai 2018

 

foto Blogs sind ja vollkommen aus der Mode geraten. Ist mir sehr recht, nach der gerade vorherrschenden Mode zu gehen ist nicht so meine Sache. Lieber gehe ich der Frage nach, wie eine möglichst zugängliche, unabhängige und eigenständige Form der Bereitstellung eigener Inhalte zu bewerkstelligen ist.

So folgt die neue Fassung des Journals hauptsächlich diesem Ziel. Beiträge sollen bei einfacher Bedienung auf jedem Gerät gut lesbar sein. Nun ist das Journal mit Feed, Archiv und Kommentarfunktion einschließlich Benachrichtigung über neu eingegangene Anmerkungen wieder mit den üblichen Grundfunktionen ausgestattet.

Mag hier auch wenig los sein, Mitreden ist (wieder) möglich und erwünscht! Und Mitlesen freilich sowieso.  

À propos Mitreden: Die re:publica war ja mal wieder und endete gerade. Ich war da noch nicht und sehe bzw. lese bloß immer die Berichterstattung. Viel dazu kam zum Beispiel auf 3sat. Und während ich die Berichte so sah fragte ich mich schon, wie viele von den Experten wohl ein Benutzerkonto bei Facebook oder Twitter unterhalten. 

Gut, dass erkannt wurde, dass 'die Politik' nicht richten wird, was im Digitalisierungsalltag so alles schief läuft. Selbermachen ist gefragt. Vieles, was die Netzgemeinde wie selbstverständlich nutzt, ist so entstanden und die Technik steht dank offenen Standards und Freier Software jeder und jedem offen. 

Also kommt mir jetzt nicht mit 'ich weiß aber nicht, wie das geht'. Lesen und Lernen hat noch niemandem geschadet und nie war so viel Wissen so zugänglich wie heute. Was die Überwachung angeht: Da können wir alle selbst viel Einfluss nehmen, aber wir müssen es auch alle selbst tun und nicht anderen überlassen.

Foto:
Frankfurt, Kaiserstraße
März 2018
Kodak Portra 160, Summilux-M 35





 

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